Kirchengemeinde

Quelle: Archiv Patrick Sema

Herschberg war ursprünglich Filialort der Pfarrei Thaileischweiler. Nach einem Brand der Kirche St. Margarethen in Thaleischweiler bauten die Herschberger 1613 eine eigene Kapelle im Dorf, deren Standort auf dem heutigen Friedhof war.

1720 wurde Herschberg selbstständige lutherische Kirchengemeinde. Mit der Zeit wurde die Kapelle für die wachsende Gemeinde zu klein. Der von 1844 bis 1847 in Herschberg eingesetzte Gemeindepfarrer Johann Schiller überzeugte die Protestanten von der Notwendigkeit eines Neubaus. Sie erwarben nach seinem Weggang das zum Kauf stehende Grundstück des Bauern Michael Nickel. Das Geld für Grundstück und Kirchbau stammte aus Kollekten in Bayern und der Pfalz, vom Gustav-Adolf-Werk und dem Staat. Im Jahr 1861 begannen die Herschberger mit dem Bau der neoromanischen Saalkirche, die kleine alte Kapelle auf dem Friedhof wurde abgerissen.
Ihr Steinaltar aus dem Jahr 1792 und die Abendmahlsgeräte von 1819 fanden einen Platz im neuen Sakralbau. Am 21. September 1862 stellte ihn der Speyerer Konsistorialrat Friedrich Boersch in Dienst. Bänke und Orgel fehlten noch. Die Kirchenbänke wurden erst zwei Jahre später installiert, die Stumm-Orgel erst im Jahr 1870.
Dagegen hatte der Kirchturm von Anfang an zwei Glocken. Die kleinere von ihnen wurde im Ersten Weltkrieg für Kanonen eingeschmolzen. Als Ersatz erhielt die Herschberger Kirche 1950 wieder eine zweite Glocke.
Der in Herschberg geborene und in die USA ausgewanderte Jakob Hammel spendete seiner Heimatkirche im Jahr 1953 ein großes Wandbild der Künstlerin Paula Jordan. Die Malerei im Altarraum zeigt die biblische Speisung der Fünftausend. Der Innenraum der Kirche wurde 1988 renoviert.

 

Text: Klaus Juner

Quelle: evpfalz.de

17.06.2017

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